15. Dezember 2011

Vergleichsabkommen mit US-Reisfarmern treten in Kraft

Monheim, 15. Dezember 2011 - Die Vergleichsabkommen zwischen Bayer CropScience und den Anbauern von US-Langkornreis im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten um gentechnisch veränderten Reis sind in Kraft getreten. Mittlerweile sind Registrierungen von Landwirten zum Vergleichsprogramm geprüft worden, die mindestens 85 Prozent der Anbaufläche von Langkornreis in den USA repräsentieren. Diese Schwelle war festgelegt worden, damit die Abkommen wirksam werden.
Wie in den Vergleichsabkommen vereinbart, wird das Unternehmen zur gütlichen Beilegung der Forderungen der Farmer bis zu 750 Millionen US-Dollar zahlen. An dem Vergleichsprogramm konnten alle US-Landwirte teilnehmen, die im Zeitraum von 2006 bis 2010 Langkornreis angebaut haben.
Für Bayer CropScience ist die Berücksichtigung aller Anbauer von Langkornreis im Vergleichsprogramm - unabhängig davon, ob sie Klage eingereicht haben oder nicht - ein überaus wichtiger Aspekt. Reis hat als eine weltweit verbreitete Kulturpflanze eine hohe Bedeutung für Bayer CropScience. Das Unternehmen hatte bereits in der Vergangenheit angemessene Rückstellungen für das Vergleichsprogramm gebildet.
Obwohl Bayer CropScience der Überzeugung ist, im Umgang mit seinem gentechnisch veränderten Reis verantwortlich gehandelt zu haben, liegt eine Beilegung des Rechtsstreits im Geschäftsinteresse des Unternehmens.
2006 wurden in Lieferungen von kommerziellem Langkornreis aus dem Süden der USA Spuren von gentechnisch verändertem Reis entdeckt. Daraufhin verhängten einige Länder - vor allem die EU - Beschränkungen für den Import von Langkornreis aus den USA, obwohl der Reis keine Gefährdung der Lebensmittelsicherheit darstellte. Zu diesem Zeitpunkt lag der für Europa bestimmte Anteil an der gesamten US-Langkorn-Reisernte bei weniger als fünf Prozent. Dieser Anteil wurde rasch umgelenkt und auf anderen Märkten verkauft.

Über Bayer CropScience
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