17. November 2010
Investitionen von 110 Millionen Euro geplant:

Bayer MaterialScience baut Präsenz in China aus

Fünf neue kundennahe Einrichtungen sollen bis 2012 entstehen

Leverkusen, 17. November 2010 - Bayer MaterialScience will in China fünf neue kundennahe Einrichtungen für insgesamt 110 Millionen Euro bauen. Das Projekt ist Teil eines langfristigen Programms, um die stark wachsende Industrie dort zu begleiten. Es geht um drei Systemhäuser für Polyurethan-Schaumstoff sowie eine Produktionsanlage für Polycarbonat-Platten und ein Color Competence and Design Center für die Aufbereitung von Polycarbonat. Die Einrichtungen sollen bis 2012 fertiggestellt werden und in der Nähe zu wichtigen Kunden in Shanghai, Quingdao, Chongqing und Guangzhou liegen.

Mit diesen Projekten will Bayer MaterialScience seine Präsenz in dem nach Umsatz zweitwichtigsten Markt weltweit deutlich stärken. Zugleich baut das Unternehmen damit sein Netzwerk in wichtigen Wachstumsregionen Chinas aus. Bayer MaterialScience betreibt bereits Polyurethan-Systemhäuser in Guangzhou und Nanjing.

"Die Industrieansiedlung in China konzentriert sich nicht mehr nur auf den Osten und Süden des Landes", erläutert Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und globaler Leiter des Bereichs Polyurethane. "Viele unserer Kunden eröffnen neue Anlagen in nördlichen Landesteilen und im Landesinnern und bitten uns, dass wir sie auch in diesen wachsenden Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen beliefern. Wir glauben, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, in ihrer Nähe zu investieren."

Das Unternehmen erwirtschaftet zurzeit mehr als 40 Prozent seines Polyurethan-Umsatzes in China mit Systemen, die vor allem in der Bau-, Haushaltsgeräte- und Automobilindustrie eingesetzt werden.

Die geplanten drei Polyurethan-Systemhäuser sollen in Shanghai, Quingdao und Chongqing entstehen. Chongqing ist zudem als Standort für das Color Competence and Design Center vorgesehen, während die Produktionsanlage für Polycarbonat-Platten in Guangzhou errichtet werden soll.

Dr. Günter Hilken, Mitglied des Executive Committee und globaler Leiter des Bereichs Polycarbonat, ist zuversichtlich, dass die Projekte die Präsenz des Unternehmens im chinesischen Polycarbonat-Markt weiter stärken wird. "Unsere geplanten Investitionen unterstreichen unser Engagement als weltweit führender Lieferant von Polycarbonat-Lösungen für den chinesischen Markt", erklärt Hilken. "Mit dem Ausbau unseres globalen Produktions-Netzwerks und unserer Marketing-Aktivitäten ermöglichen wir es unseren Kunden, an dem dynamischen Wachstum in diesem Markt erfolgreich teilzuhaben."

Auf die Region Asien/Pazifik entfallen zurzeit mehr als 60 Prozent der weltweiten Polycarbonat-Produktion. Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil auf 65 Prozent steigen. China hat den größten Anteil an dieser starken Nachfrage. Angesichts der wachsenden Bedeutung der dortigen Automobil-, Bahn-, Haushaltsgeräte- und Elektronikindustrie wird erwartet, dass das Land bis 2015 auch Hauptwachstumstreiber bleibt.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2009 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2009 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter www.bayermaterialscience.de.

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