03. November 2005

Bayer HealthCare: Anti-Infektiva-Forschung geht mehrheitlich an Santo Holding AG

Arbeitsplätze bleiben in Wuppertal erhalten / Closing im 1. Quartal 2006 erwartet

Leverkusen - Bayer HealthCare (BHC) bringt seine Anti-Infektiva-Forschung der
Division Pharma in ein neues Unternehmen unter dem Dach der Santo Holding
(Deutschland) AG, Stuttgart, ein. Die Bayer HealthCare AG wird eine
Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft halten. Das Closing für die
Transaktion ist für das 1. Quartal 2006 vorgesehen.

"Mit der jetzt erfolgten Vertragsunterzeichnung haben wir den angekündigten
Spin-Off der Anti-Infektiva-Forschung erfolgreich vollzogen. Darüber hinaus
konnten wir wertvolle Arbeitsplätze erhalten und damit den Forschungsstandort
Wuppertal stärken. Ich bin mir sicher, dass die hochqualifizierten Mitarbeiter
in der neuen Firma ein produktives Umfeld haben werden", erklärte
BHC-Pharmaleiter Dr. Wolfgang Plischke.

Die Firma wird ihren Sitz im Wuppertaler Pharma- und Chemiepark von Bayer
HealthCare haben und wird von Prof. Dr. Helga Rübsamen-Waigmann, bisherige
Leiterin der BHC-Anti-Infektiva-Forschung, geleitet. Rund 25 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter suchen in Zukunft nach neuen Wirkstoffen zur Behandlung von
viralen und bakteriellen Erkrankungen. Dazu gehören die Forschungsgebiete
Humanes Cytomegalievirus (HCMV), Hepatitis C, HIV, Herpes sowie gram-positive
Bakterien. Die neue Firma übernimmt von Bayer-Pharma unterschiedliche
Entwicklungsprodukte und Forschungsprojekte sowie Patentrechte und Lizenzen.

Bayer HealthCare stellt dem neuen Unternehmen im Rahmen befristeter
Dienstleistungsverträge seine leistungsstarke Technologie-Plattform sowie sein
Know-how in der Produktentwicklung zur Verfügung.

"Das Abkommen mit Bayer HealthCare dient nicht nur der Sicherung der Zukunft
eines professionellen Forschungsteams, es ist auch ein klares Bekenntnis zu
Investitionen in Arbeitsplätze und Forschung am Standort Deutschland. Darüber
hinaus haben wir in der neu gegründeten Firma technologisches Know-how und
Substanzen, um bei der Suche nach innovativen Medikamenten, die bei schweren
Infektionen benötigt werden, erfolgreich zu sein", betonte Dr. Thomas
Strüngmann für die Santo Holding. Sie gehört den Brüdern Dr. Andreas und Dr.
Thomas Strüngmann und ihren Familien.

Ende 2004 hatte Bayer HealthCare entschieden, sich auf die Therapiegebiete
Krebs und Herz-Kreislauf-Risikomanagement einschließlich Diabetes zu
konzentrieren. Zu den fortgeschrittenen Entwicklungsprodukten des Unternehmens
gehören das innovative Krebsmedikament Sorafenib, für das die Zulassung zur
Behandlung von Nierenkrebs in den USA und Europa beantragt ist, und der
neuartige Thrombosewirkstoff BAY 59-7939, der in Kürze die Phase III der
klinischen Entwicklung erreichen soll.


Zukunftsgerichtete Aussagen<br/>
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen,
die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des
Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken,
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Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form
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