26. Oktober 2017
3. Quartal 2017

Bayer: Umsatz und Ergebnis gesteigert

Covestro entkonsolidiert / Konzernumsatz wpb. um 1,2 Prozent auf 8,025 Milliarden Euro gewachsen / EBITDA vor Sondereinflüssen um 4,1 Prozent auf 2,204 Milliarden Euro erhöht / Pharmaceuticals mit Umsatz- und Ergebnissteigerung / Consumer-Health-Geschäft erwartungsgemäß schwach / Crop Science und Animal Health mit Umsatzplus / Konzernergebnis inklusive Covestro-Buchgewinn bei 3,881 Milliarden Euro / Bereinigtes Ergebnis je Aktie bei 1,47 Euro (minus 3,9 Prozent) / Konzernausblick 2017 auf Basis der geänderten Struktur bestätigt
Leverkusen, 26. Oktober 2017 - Der Bayer-Konzern ist im 3. Quartal 2017
strategisch und operativ weiter vorangekommen. "Im vergangenen Quartal haben
wir wichtige strategische Schritte unternommen", sagte Vorstandsvorsitzender
Werner Baumann am Donnerstag bei der Vorlage des Zwischenberichts. So habe sich
Bayer dem Ziel, sich mittelfristig vollständig von Covestro zu trennen, ein
großes Stück genähert. Hinsichtlich der geplanten Übernahme von Monsanto sei
die Vereinbarung zum Verkauf bestimmter Crop-Science-Geschäfte an BASF ein
weiterer wichtiger Schritt gewesen. Zuwächse bei Umsatz (währungs- und
portfoliobereinigt - wpb.) und Ergebnis erzielte Bayer im 3. Quartal bei
Pharmaceuticals. Das Geschäft von Consumer Health war erwartungsgemäß
rückläufig. Bei Crop Science und Animal Health stieg der Umsatz wpb., während
das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA unter dem Niveau des Vorjahresquartals
lag.

Der vereinbarte Verkauf bestimmter Crop-Science-Geschäfte für 5,9 Milliarden
Euro an BASF muss kartellrechtlich noch genehmigt werden. Zudem ist der Vollzug
an die Bedingung geknüpft, dass die Übernahme von Monsanto erfolgreich
abgeschlossen wird. "Wir gehen mit dieser Vereinbarung aktiv auf mögliche
Bedenken der Behörden im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Monsanto
ein. Es ist aber kein Versuch, Entscheidungen der Regulierungsbehörden
vorwegzunehmen", betonte Baumann. Bayer arbeitet weiterhin eng mit den Behörden
zusammen, mit dem Ziel, die Transaktion bis Anfang 2018 abschließen zu können.

Den direkt gehaltenen Anteil an Covestro hat Bayer auf 24,6 Prozent reduziert
und auf die Ausübung bestimmter Stimmrechte bei der Covestro-Hauptversammlung
verzichtet. "Wir haben damit die faktische Kontrolle über das Unternehmen
abgegeben und Covestro entkonsolidiert", erläuterte Baumann. Die verbleibenden
Covestro-Anteile werden in der Bilanz nun nach der sogenannten Equity-Methode
bewertet. Das fortzuführende Geschäft des Bayer-Konzerns setzt sich nun allein
aus den Life-Science-Geschäften zusammen. Die Vorquartale - einschließlich der
Vorjahreswerte - wurden entsprechend angepasst.

Der Konzernumsatz ging im 3. Quartal 2017 um 2,8 Prozent auf 8,025 (Vorjahr:
8,258) Milliarden Euro zurück. Wpb. entsprach das einem Plus von 1,2 Prozent.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 2,204 (2,118)
Milliarden Euro. Negative Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit rund 100
Millionen Euro. Das EBIT lag mit 1,388 (1,397) Milliarden Euro auf dem Niveau
des Vorjahresquartals. Darin enthalten sind per saldo Sonderaufwendungen in
Höhe von 249 (125) Millionen Euro. Diese resultierten im Wesentlichen aus der
geplanten Akquisition von Monsanto, Rückstellungen für Rechtsrisiken sowie
Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 7,6
Prozent auf 1,637 (1,522) Milliarden Euro.

Das Konzernergebnis belief sich auf 3,881 (1,187) Milliarden Euro. Darin ist
ein Ertrag von 2,8 Milliarden Euro aus der Entkonsolidierung von Covestro und
der erstmaligen Einbeziehung der Covestro-Gruppe als assoziiertes Unternehmen
enthalten. Das Ergebnis je Aktie (gesamt) erhöhte sich auf 4,45 (1,43) Euro.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft verringerte sich
um 3,9 Prozent auf 1,47 (1,53) Euro. Hier wirkt sich vor allem die
unterschiedliche Aktienanzahl aus, die sich durch die im November 2016
ausgegebene Pflichtwandelanleihe im Jahr 2017 erheblich erhöht hat. Bei
unveränderter Aktienanzahl hätte sich das bereinigte Ergebnis je Aktie um 1,4
Prozent verbessert.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit (gesamt) verringerte sich im 3. Quartal
um 11,2 Prozent auf 2,711 (3,053) Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung
halbierte sich im Vergleich zum 30. Juni 2017 auf 4,7 Milliarden Euro, im
Wesentlichen durch Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit,
Einnahmen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro aus der Veräußerung von
Covestro-Aktien sowie einer Reduktion in Höhe von 0,5 Milliarden Euro aus der
Entkonsolidierung der Covestro-Gruppe.

Pharmaceuticals: Hauptwachstumsprodukte weiterhin stark

Der Umsatz im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln (Pharmaceuticals)
stieg wpb. um 2,3 Prozent auf 4,065 Milliarden Euro. "Stark entwickelten sich
dabei erneut unsere Hauptwachstumsprodukte", so Baumann. Der orale
Gerinnungshemmer Xarelto™, das Augenmedikament Eylea™, die Krebsmittel Xofigo™
und Stivarga™ sowie Adempas™ gegen Lungenhochdruck erzielten zusammen ein
Umsatzplus von währungsbereinigt (wb.) 13,2 Prozent auf 1,522 Milliarden Euro.
Xarelto™ legte wb. um 6,6 Prozent zu, dank Zuwächsen vor allem in Europa und
Asien. In den USA, wo Xarelto™ von einer Tochtergesellschaft von Johnson &
Johnson vermarktet wird, konnte der Umsatz im Markt prozentual zweistellig
gesteigert werden. Die bei Bayer als Umsatz erfassten Lizenzeinnahmen blieben
aber unter anderem wegen einer Periodenverschiebung auf dem Niveau des
Vorjahrs. Der Umsatz von Eylea™ erhöhte sich mit wb. 19,9 Prozent deutlich,
insbesondere aufgrund erheblicher Mengensteigerungen in Japan, Europa und
Kanada. Starke Zuwächse erzielte auch Xofigo™ (wb. plus 24,9 Prozent) - hier
profitierte das Geschäft weiterhin von der erfolgreichen Markteinführung in
Japan sowie der höheren Nachfrage in Europa. Den Umsatz von Stivarga™ konnte
Bayer signifikant ausbauen (wb. plus 27,7 Prozent), insbesondere in den USA und
Japan. Adempas™ zeigte mit wb. plus 19,3 Prozent ebenfalls ein starkes
Wachstum, vor allem in den USA.

Das Geschäft mit den Blutgerinnungsmitteln Kogenate™/Kovaltry™ lag deutlich
unter Vorjahr (wb. minus 25,9 Prozent). Dies ist hauptsächlich auf ein
geringeres Bestellvolumen des Wirkstoffs durch einen Vertriebspartner
zurückzuführen. Bereinigt um diese Entwicklung lagen die Umsätze auf
Vorjahresniveau. Erfreulich entwickelte sich hingegen das Geschäft der
Hormonspiralen der Mirena™-Produktfamilie (wb. plus 8,4 Prozent).

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Pharmaceuticals erhöhte sich um 5,1 Prozent
auf 1,493 Milliarden Euro. Dies resultierte im Wesentlichen aus gestiegenem
Absatzvolumen bei gleichzeitig geringeren Herstellungskosten. Darüber hinaus
hatte die Division einen positiven Ergebniseffekt aus einer Forderung im
mittleren zweistelligen Millionenbereich, die entstanden ist, weil ein
Vertriebspartner seine Abnahmeverpflichtung für Kogenate™ nicht erfüllt hat.
Gegenläufig wirkten sich negative Währungseinflüsse von etwa 60 Millionen Euro
aus.

Erwartungsgemäß schwache Entwicklung bei Consumer Health

Der Umsatz von Consumer Health verringerte sich im 3. Quartal wpb. um 2,9
Prozent auf 1,320 Milliarden Euro. "Das Geschäft mit unseren rezeptfreien
Gesundheitsprodukten entwickelte sich erwartungsgemäß schwach", sagte Baumann.
Der Umsatzrückgang in Nordamerika resultierte im Wesentlichen aus dem weiterhin
schwierigen Marktumfeld in den USA. In Europa ist die negative Entwicklung vor
allem auf ein schwächeres Geschäft in Russland nach einem starken Vorquartal
zurückzuführen. In Lateinamerika erzielte die Division wb. Umsatzsteigerungen,
in Asien/Pazifik erreichte sie wb. das Vorjahresniveau.

Das Antihistaminikum Claritin™ erzielte einen deutlichen Umsatzzuwachs (wb.
plus 9,3 Prozent) im Vergleich zu einem schwachen Vorjahresquartal,
hauptsächlich in China und den USA. Der Umsatz mit dem Schmerzmittel Aspirin™
legte leicht zu. Inklusive des bei Pharmaceuticals ausgewiesenen Geschäfts mit
Aspirin™ Cardio stiegen die Umsätze wb. um 7,9 Prozent. Das Geschäft mit den
Wundheilungs- und Hautpflegemitteln Bepanthen™/Bepanthol™ entwickelte sich mit
wb. plus 6,1 Prozent ebenfalls positiv, insbesondere in Europa. Einen
erheblichen Umsatzrückgang verzeichnete das Sonnenschutzmittel Coppertone™ (wb.
minus 44,6 Prozent), der vor allem auf einen anhaltend starken Wettbewerb in
den USA zurückzuführen ist.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Consumer Health verringerte sich deutlich
um 16,5 Prozent auf 274 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist primär auf
geringere Absatzmengen und höhere Herstellungskosten zurückzuführen, die in
erster Linie aus Abschreibungen auf Warenbestände und der Unterauslastung von
Produktionsanlagen resultierten. Negativ wirkten sich auch Währungseffekte von
rund 10 Millionen Euro aus. Im Ergebnis waren zudem Einmalerträge in Höhe von
rund 30 Millionen Euro enthalten, unter anderem aus Verkäufen von kleineren
Marken.

Crop Science mit deutlichen Zuwächsen in Nordamerika und in Asien/Pazifik

Im Agrargeschäft (Crop Science) stieg der Umsatz wpb. um 2,7 Prozent auf 2,031
Milliarden Euro. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika und in
Asien/Pazifik, wo die Umsätze wb. um 9,8 Prozent bzw. 7,4 Prozent zulegten. In
Europa/Nahost/Afrika sowie in Lateinamerika lagen die Umsätze auf
Vorjahresniveau. "Positiv ist, dass wir die Rückstellung für Produktrückgaben
in Brasilien verringern konnten. Dies zeigt, dass unsere Maßnahmen zur
Normalisierung der Situation in Brasilien greifen", sagte Baumann. Dort hatte
Bayer aufgrund unerwartet hoher Lagerbestände an Pflanzenschutzmitteln im 2.
Quartal Rückstellungen bilden müssen.

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) entwickelten sich die Insektizide mit wpb.
plus 13,2 Prozent sehr positiv. Rückläufig waren die Umsätze bei den Fungiziden
(wpb. minus 6,3 Prozent), bei den Herbiziden (wpb. minus 1,9 Prozent) und bei
SeedGrowth (Saatgutbehandlungsmittel) mit wpb. minus 1,1 Prozent. Kräftige
Zuwächse erzielte hingegen der Bereich Seeds (Saatgut und
Pflanzeneigenschaften) mit einem Plus von wpb. 29,6 Prozent. Environmental
Science konnte die Umsätze aufgrund von Produktlieferungen an den Erwerber des
im 4. Quartal 2016 veräußerten Konsumentengeschäfts erhöhen (wpb. plus 6,8
Prozent).

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science verringerte sich im 3. Quartal
2017 um 3,5 Prozent auf 307 Millionen Euro. Geringeren Absatzpreisen sowie
einem negativen Währungseffekt von rund 20 Millionen Euro standen höhere
sonstige betriebliche Erträge sowie geringere Herstellungskosten und
Aufwendungen für Marketing und Vertrieb gegenüber. Positive Effekte im
mittleren zweistelligen Millionenbereich ergaben sich im Zusammenhang mit den
im Vorquartal getroffenen bilanziellen Maßnahmen in Brasilien.

Animal Health: Leichtes Umsatzwachstum in schwachem Marktumfeld

Im Tiergesundheitsgeschäft (Animal Health) stieg der Umsatz in einem insgesamt
schwachen Marktumfeld wpb. um 1,4 Prozent auf 359 Millionen Euro. Deutliche wb.
Umsatzsteigerungen erreichte der Geschäftsbereich in der Region Nordamerika,
auch aufgrund des im Januar 2017 akquirierten Cydectin™-Produktportfolios. Die
Umsätze der Advantage™-Produktfamilie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln
blieben wb. um 3,3 Prozent unter Vorjahr, hauptsächlich aufgrund erhöhten
Wettbewerbsdrucks in Europa. Das Geschäft mit dem Floh- und Zeckenhalsband
Seresto™ wuchs mit wb. 17,1 Prozent weiterhin zweistellig. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen von Animal Health ging um 9,0 Prozent auf 81 Millionen Euro
zurück, unter anderem aufgrund von höheren Aufwendungen für Marketing und
Vertrieb sowie eines Währungsverlusts von rund 5 Millionen Euro.

Leichte Umsatzsteigerung im Dreivierteljahr

Der Konzernumsatz stieg im Dreivierteljahr um 1,1 (wpb. 1,1) Prozent auf 26,419
(26,120) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 7,505 (7,512)
Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis belief sich
auf 7,188 (4,078) Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie (gesamt) verbesserte
sich auf 8,24 (4,93) Euro. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie aus
fortzuführendem Geschäft lag mit 5,33 (5,58) Euro um 4,5 Prozent unter Vorjahr.
Hier wirkt sich vor allem die unterschiedliche Aktienanzahl aus, die sich durch
die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe signifikant erhöht hat.
Bei unveränderter Aktienanzahl hätte sich das bereinigte Ergebnis je Aktie um
0,7 Prozent verbessert.

Konzernausblick 2017 auf Basis der geänderten Struktur bestätigt

Infolge der Entkonsolidierung wird Covestro als nicht fortgeführtes Geschäft
ausgewiesen und ist somit ab dem 4. Quartal 2017 nur noch als "At equity"-
Beteiligung in der Prognose enthalten. Das fortzuführende Geschäft des
Bayer-Konzerns entspricht damit den bisher unter "Life Sciences" genannten
Werten. Darüber hinaus legt das Unternehmen für das 4. Quartal 2017 die
maßgeblichen Wechselkurse vom 30. September 2017 zugrunde, z. B. einen
Euro-US-Dollar-Kurs von 1,18 (bisher: 1,14).

Für den Bayer-Konzern ist für das Gesamtjahr 2017 weiterhin ein Umsatz von 35
bis 36 Milliarden Euro geplant. Dies entspricht nach wie vor einem wpb. Anstieg
im unteren einstelligen Prozentbereich. Bayer erwartet weiterhin ein EBITDA vor
Sondereinflüssen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Für das bereinigte
Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft rechnet das Unternehmen nun auf
Basis der Werte, die um die Covestro-Effekte für das aktuelle und das Vorjahr
bereinigt wurden, mit einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich.
Hier wirkt sich vor allem die unterschiedliche Aktienanzahl aus, die sich durch
die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe im Jahr 2017 signifikant
erhöht hat. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts würde sich das bereinigte
Ergebnis je Aktie im unteren einstelligen Prozentbereich verbessern.

Für Pharmaceuticals erwartet Bayer nun einen Umsatz von etwa 17 Milliarden Euro
(bisher: mehr als 17 Milliarden Euro). Dies entspricht nach wie vor einem wpb.
Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz mit den
Hauptwachstumsprodukten soll wie bisher auf über 6 Milliarden Euro steigen.
Bayer plant weiter eine Zunahme des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im
oberen einstelligen Prozentbereich und eine Verbesserung der um Sondereinflüsse
bereinigten EBITDA-Marge.

Für Consumer Health erwartet Bayer weiterhin für das Gesamtjahr einen Umsatz
von etwa 6 Milliarden Euro. Dies entspricht unverändert wpb. dem
Vorjahrsniveau. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet das Unternehmen
wie bisher einen Rückgang im oberen einstelligen Prozentbereich.

Für Crop Science plant Bayer nach wie vor einen Umsatz von unter 10 Milliarden
Euro. Dies entspricht weiterhin wpb. einem Rückgang im unteren einstelligen
Prozentbereich. Beim EBITDA vor Sondereinflüssen wird wie bisher mit einem
Rückgang im mittleren Zehner-Prozentbereich gerechnet.

Für Animal Health erwartet Bayer weiterhin eine wpb. Umsatzsteigerung im
unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das EBITDA vor
Sondereinflüssen ist nach wie vor eine Verbesserung im oberen einstelligen
Prozentbereich geplant.

Für das Jahr 2017 plant Bayer nun für das fortzuführende Geschäft
Sonderaufwendungen im EBITDA in einer Größenordnung von etwa 0,6 Milliarden
Euro (bisher: 0,5 Milliarden Euro). Ohne Berücksichtigung von Kapital- und
Portfoliomaßnahmen soll die Nettofinanzverschuldung am Jahresende 2017 nun bei
etwa 4 Milliarden Euro liegen (bisher: etwa 7 Milliarden Euro).



Hinweis:
Nachfolgend erhalten Sie Tabellen mit Kennzahlen des Bayer-Konzerns und seiner
Segmente zum 3. Quartal sowie zum Dreivierteljahr 2017.

Der Zwischenbericht zum 3. Quartal 2017 steht im Internet zur Verfügung:
www.investor.bayer.de.

Ergänzende Angebote unter www.investor.bayer.de:
- Live-Übertragung der Telefon-Pressekonferenz ab ca. 10:00 Uhr MESZ
- Redecharts zur Investoren-Telefonkonferenz ab 12:00 Uhr MESZ
- Live-Übertragung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 14:00 Uhr MESZ
- Aufzeichnung der Investoren-Telefonkonferenz ab ca. 18:00 Uhr MESZ.


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche
Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen
enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu einem
solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter anderem:
Ungewissheiten bezüglich des Zeitpunkts des Vollzugs der Transaktion; das
Risiko, dass die Parteien die von dem Unternehmenszusammenschluss erwarteten
Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums
(oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs der
Monsanto Company ("Monsanto") in die Bayer Aktiengesellschaft ("Bayer") nicht
gelingt; dass die Integration von Monsanto schwieriger, zeitaufwendiger oder
teurer verläuft als erwartet; dass die Umsätze nach dem Vollzug der
beabsichtigten Transaktion niedriger ausfallen als angenommen; dass
Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder Störungen des
gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der Ankündigung der Transaktion
(einschließlich Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung bestehender
Beziehungen mit Arbeitnehmern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw.
schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger
Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; Risiken im Zusammenhang mit der Ablenkung
des Managements vom operativen Tagesgeschäft durch die Transaktion; dass die
Bedingungen für den Vollzug der beabsichtigten Transaktion nicht erfüllt werden
oder die erforderlichen behördlichen Genehmigungen nicht planmäßig oder zu den
erwarteten Bedingungen eingeholt werden können; die Erfüllbarkeit der
Erwartungen der Parteien hinsichtlich des Zeitpunkts, des Vollzugs sowie der
steuerlichen und bilanziellen Behandlung des Unternehmenszusammenschlusses; die
Folgen der Refinanzierung der im Zusammenhang mit der Transaktion aufgenommenen
Kredite, die Folgen der Fremdkapitalaufnahme durch Bayer im Zusammenhang mit
der Transaktion sowie deren mögliche Auswirkungen auf das Rating von Bayer; die
Auswirkungen des Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto, einschließlich der
zukünftigen Finanzlage, des operativen Ergebnisses, der Strategie sowie der
Pläne des kombinierten Unternehmens; weitere Faktoren, die in dem von Monsanto
bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission ("SEC")
eingereichten Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2016 zu Ende
gegangene Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei der SEC eingereichten
Berichten (erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter
www.monsanto.com) beschrieben sind; sowie andere Faktoren, die in den von Bayer
veröffentlichten Berichten (erhältlich auf der Bayer-Webseite www.bayer.de)
beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders vorgeschrieben, übernehmen
Bayer und Monsanto keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen
Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren Wirkung
lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollte keine unangemessene
Bedeutung beigemessen werden.